Herr, zu wem sollen wir gehen ?

…du hast die Worte des ewigen Lebens !  Johannes 6,68

Dieser Herzensruf, den Petrus vor Jesus ausspricht in einem Moment der Entmutigung und des Abfalls vieler Jünger, hat ein ewiges Gewicht und eine bleibende Bedeutung ! Es ist ein Akt absoluten Vertrauens ! Petrus erkennt an, dass, auch wenn nicht alles für ihn klar ist, Jesus die einzige Quelle wahren Lebens bleibt. Petrus zeigt, dass er weiß, an wen er sich wenden soll.
So ist für Petrus das Bleiben bei Jesus keine von vielen Optionen, sondern eine existenzielle Antwort auf den tiefen Hunger des menschlichen Herzens, einen Durst, den niemand sonst stillen kann.
Diese Worte sagen uns, dass allein Jesus der Geber dieses überströmenden Lebens ist, das er sich für jeden wünscht und dass wir es aus eigener Entscheidung ergreifen müssen.
Sie zeigen uns, dass Gott von aller Ewigkeit her den Weg bereitet hat für jeden, der ein anderes Leben leben will als das, das er bisher geführt hat, und in den wunderbaren Plan einzutreten, den er für jeden Einzelnen vorbereitet hat : an seiner Seite zu leben in einem nie endenden Glück !
Das ist Gottes Liebesplan für jeden, der ihn im Glauben annehmen will – ganz gleich, wie alt er ist, in welcher Lage er sich befindet, welchen sozialen Status er hat oder welche persönlichen Überzeugungen er besitzt. Durch diese Aussage zeigt uns Gott durch die Worte des Petrus, dass es nur einen einzigen Weg gibt, Zugang zum ewigen Leben zu finden: Jesus Christus ! Er erinnert uns daran in Johannes 14,6:
„Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.“
Römer 3,23 sagt uns, dass „alle gesündigt haben und den Ruhm Gottes verloren haben“, und im Kapitel 6, Vers 23: „…denn der Lohn der Sünde ist der Tod; aber die freie Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn.“
In diesen Versen liegt keinerlei Zweideutigkeit : Wir sind alle schuldig und verurteilt; der einzige Weg, Vergebung zu erlangen und Zugang zum ewigen Leben zu finden, ist, unsere Sünden zu erkennen, Gott um Vergebung zu bitten und aufrichtig den Wunsch zu haben, sie aufzugeben.
Er wird uns dann aus dem Reich der Finsternis in das Reich seines heiligen Lichts versetzen, und wir werden dann Söhne und Töchter Gottes sein! (1. Petrus 2,9)
Johannes der Täufer, der Jesus vorausging, hat über ihn gesagt: „Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt.“ (Johannes 1,29). Zuvor hatte er alle, die zu ihm in die Wüste kamen, zur Umkehr aufgerufen (Lukas 3,8).
Johannes 6,68 lehrt uns außerdem, dass die „Worte des ewigen Lebens“ nicht nur Worte sind, sondern die lebendige Gegenwart Jesu, der nährt, aufrichtet und den Weg weist. In den Bereichen unseres Lebens, in denen alles schwierig erscheint, an wen oder was wenden wir uns wirklich?
Bei Jesus zu bleiben ist eine Entscheidung und bedeutet, manchmal im Unverständnis zu gehen, aber mit der Gewissheit, dass sein Wort weiterhin Leben und Hoffnung schenkt.

Franz

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