...unsere Götzen zerbricht!
Ps 8,1: „HERR, unser Herr, wie herrlich ist dein Name auf der ganzen Erde! Deine Majestät erhebt sich über den Himmel.“
Wir leben in einer Welt, in der „Namen“ zählen: Ruf, Image, Einfluss, Marke, Feedback, Follower …
All das kann dem Menschen wichtig erscheinen. Doch David bringt gleich zu Beginn Ordnung hinein: Über allen Namen steht der Name des HERRN !
Dieser Vers sollte für uns ein Eingangstor zur Anbetung und zum Lobpreis sein.
Diese Proklamation bringt – wie man sagt – alles wieder ins Lot und setzt Gott an seinen Platz! Gott steht über allem, und wir wären hier unten auf der Erde schwache und elende Wesen, wenn nicht seine Gnade uns aufrichtete und stärkte. Diese Proklamation stellt „die Uhren richtig“ für alle, die noch meinten, in dieser Welt „jemand“ zu sein! Unser Gott steht über allem und kontrolliert alles! Er erinnert uns daran, dass es im ganzen Universum nichts über ihm gibt und dass er alles unter seinen Füßen hält; er ist unveränderlich in seiner Heiligkeit und in seinem Wesen!
David lässt uns in diesem Psalm verstehen, dass Gott uns auch nahe ist, denn er nennt ihn „unseren Herrn“!
Er ist der HERR – der Gott, der sich nicht ändert, der nicht den Zyklen, den Moden oder den Krisen unterworfen ist!
Gott hat uns sein Wort gegeben, und dieses Wort ist nicht verhandelbar; wir haben uns ihm anzupassen! Gott bleibt ewig derselbe; er macht kein „Update“, um sich an diejenigen anzupassen, die möchten, dass er ihre Taten und Gedanken billigt!
Ja, dieser Vers bekräftigt sehr deutlich: Wenn sich um dich herum alles bewegt, kannst du dich auf den stützen, der sich nicht verändert (Maleachi 3,6).
Und wenn du dich allein fühlst, erinnerst du dich: Er ist „unser Herr“, nicht ein ferner Gott.
Wenn also Gott Herr ist, dann definiere nicht ich die Realität – sondern er.
… „Wie herrlich ist dein Name auf der ganzen Erde“: Was für eine wunderbare Aussage! Wir sollten sie immer wieder aussprechen.
In der Bibel steht sein „Name“ für Charakter, Heiligkeit, Treue, Wahrheit, Macht und Güte.
Wir sollen nicht nur denken, dass Gott einen „schönen Namen“ hat, sondern dass Gott bewundernswert ist in allem, was er ist und was er tut. Das Problem in vielen christlichen Leben ist nicht, dass Gott nicht genug gegenwärtig wäre … sondern dass Gott nicht mehr groß genug ist.“
— Geistliche Erweckung beginnt oft genau hier: Wenn Gott wieder groß wird, wird die Sünde verächtlich und hassenswert.
Wo Gott klein ist, wird der Mensch riesig, und die Sünde wird akzeptabel; und das Evangelium verliert seine Substanz!
Der Name Gottes sollte sichtbar werden in unseren Worten, unseren Entscheidungen, unserer Ehe, unseren Finanzen, in Vergebung, Gerechtigkeit und Wahrheit.
Prüfen wir uns selbst!
— Dreht sich unser Glaube um Gott … oder um uns?
— Welcher Götze konkurriert in meinem Leben mit dem Namen Gottes?
— Wir sind eingeladen, die „Majestät Gottes“ wieder in die Mitte zu stellen; wenn sie an ihren Platz zurückkehrt, wird alles andere an den richtigen Platz zurücktreten.“
„HERR, unser Herr, vergib uns, wenn dein Name zweitrangig wird. Gib uns neu das Staunen, die Gottesfurcht und ein ausgerichtetes Herz. Möge deine Majestät unsere Götzen zerbrechen und unseren Glauben aufrichten. Amen.“
Franz
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